Wetterablauf

Wetterablauf der Regionalstationen im Juli 2026
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen

wärmer. niederschlagsarm und sonnenscheinreich

Der Juli 2026 war im Mittel der Regionalstationen mit 2,1 bis 4,4 Kelvin Abweichung wärmer als sein Normal, mit 19 bis 112 Prozent zu trocken und mit 104 bis 189 Prozent sonnenscheinreich.

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen Berlin-Rahnsdorf (21,2), Pretzsch (20,8), Annaburg (20,6) und Wittenberg (20,6) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Neumünster (18,3), Olbernhau (18,6), Angermünde (18,9) und Lichterfelde (19,0) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen. So hatten Potsdam (4,4), Pretzsch (4,2), Wiesenburg (4,2) und Annaburg (4,0) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 27. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Jänickendorf (41,2), Salzwedel (41,1), Baruth (41,0) und Jessen (40,7). Es waren Allzeitrekorde. Es traten außergewöhnlich viele heiße Tage auf.  Die meisten heißen Tage hatte die Station Mitterdarching mit 11, die wenigsten die Station Neumünster mit 2. Es traten außergewöhnlich viele Sommertage auf.  Die Anzahl der Sommertage lag zwischen 17 in Jänickendorf und 11 in Olbernhau. Am tiefsten sank das Quecksilber in Lichterfelde (4,7), Jänickendorf (5,3), Baruth (5,4) und Wiesenburg (6,0). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 16. registriert. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Jänickendorf 1,6 Grad Celsius am 10.

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 67 Prozent.

Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Mitterdarching (121,0), Olbernhau (78,4), Neumünster (73,4) und Großerkmannsdorf (67,8) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Pretzsch (11,7), Jessen (17,8), Wiesenburg (19,4) und Eisleben (21,6) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Neuenhagen (111,6), Berlin-Rahnsdorf (103,3), Angermünde (98,2) und Neumünster (94,7) die Rangliste an. In Pretzsch fielen hingegen nur 19 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 17 in Neumünster und 7 in Pretzsch. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Neuenhagen mit 37,2 am 20.06. messen.

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in Jänickendorf (283,2), Potsdam (260,5), Salzwedel (255,0) und Lichterfelde (245,1). Am wenigsten schien die Sonne in Olbernhau (214,1), Neuenhagen (219,8), Mitterdarching (230,7) und Neumünster (235,4). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Neuenhagen (138,0) bis Olbernhau (104,5), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 4, trübe Tage dagegen 6.

Die höchste Windspitze konnte die Station Angermünde mit 25,1 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 3, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Kamenz mit 11, bei den stürmischen Tagen war es die Station Ahlen mit 1.  Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1016,5 hPa aufzuweisen.

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Ahlen, wo es an 6 Tagen blitzte und donnerte.

© Marco Ringel