Wetterablauf der Regionalstationen im April 2026
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen
temperaturnormal. Niederschlagsarm und sonnenscheinreich
Der April 2026 war im Mittel der Regionalstationen mit -1,4 bis 2,2 Kelvin Abweichung fast temperaturnormal, mit 27 bis 157 Prozent mit wenigen Ausnahmen niederschlagsnormal und im Berliner Raum sogar mit einer deutlichen Übererfüllung und mit 115 bis 148 Prozent sonnenscheinreich.
Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen Ahlen (10,4), Berlin-Rahnsdorf (10,3), Mitterdarching (9,2) und Berlin-Friedrichshagen (9,1) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Olbernhau (6,7), Kamenz (8,1), Jänickendorf (8,2) und Großerkmannsdorf (8,2) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen. So hatten Berlin-Rahnsdorf (2,2), Potsdam (1,8), Salzwedel (1,5) und Wiesenburg (1,3) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 18. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Jessen (24,7), Mitterdarching (23,2), Salzwedel (22,8) und Jänickendorf (22,6). Es traten viele Frosttage auf. Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 15 in Jänickendorf und 2 in Salzwedel. Am tiefsten sank das Quecksilber in Jänickendorf (-6,5), Baruth (-6,3), Lichterfelde (-5,8) und Berlin-Friedrichshagen (-4,4). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 8. registriert. Es traten außergewöhnlich viele Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 24 in Jänickendorf und 2 in Salzwedel. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Jänickendorf -9,7 Grad Celsius am 8.
Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 64 Prozent.
Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Potsdam (58,6), Wiesenburg (52,6), Köthen (47,4) und Jüdenberg (46,7) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Ahlen (17,4), Pretzsch (17,8), Mitterdarching (20,1) und Großerkmannsdorf (20,6) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Jüdenberg (157,2), Jänickendorf (154,9), Potsdam (130,2) und Berlin-Friedrichshagen (129,9) die Rangliste an. In Mitterdarching fielen hingegen nur 27 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 12 in Köthen und 6 in Lichterfelde. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Potsdam mit 44,1 am 19.04. messen.
In Mitterdarching registrierte die Stationen 2cm Schnee, und Olbernhau 1. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 10. des Monats auf.
Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in Potsdam (249,0), Jänickendorf (247,4), Kamenz (239,5) und Neumünster (238,4). Am wenigsten schien die Sonne in Mitterdarching (202,2), Olbernhau (210,9), Neuenhagen (212,5) und Lichterfelde (215,2). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Potsdam (148,0) bis Olbernhau (115,2), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 8, trübe Tage dagegen 6.
Die höchste Windspitze konnte die Station Angermünde mit 19 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 3, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Kamenz mit 9, bei den stürmischen Tagen war es die Station Ahlen mit 1. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1020,3 hPa aufzuweisen.
Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Mitterdarching, wo es an 2 Tagen blitzte und donnerte.
© Marco Ringel
