Treffen10

10. Regionaltreffen am  03. März  2001 in Kamenz

Thema: R_MWB, Wetterstationen und Verein

Tagungsort: Kamenz
Tagungstag: Sonnabend , den 03. März 2001 
Tagungszeit: 10.00 bis 19.00 Uhr 
Tagespunkte: 

  • 09.00 – 10.00 Uhr Begrüßung
  • 10.00 – 11.00 Uhr Stellungnahme zu Fragen der neuen Wetterdatei anhand einer Vorlage (Siemianowski)
  • 11.00 – 12.00 UhrVermarktung unseres R_MWB (Ringel)
    • Welche Formate müssen Berichte, Diagramme und Fotos haben, um ohne Bearbeitung den Weg in den Bericht zu finden (Arbeitsaufwand). Wie bereite ich einen Beitrag vor, damit dieser Beitrag dem Layouter wenig Probleme macht? Aktiv an einem Bericht mitarbeiten muss man wohl schon, um dann auch einen attraktiven Bericht zu erhalten. Was könnte an meiner Station so interessant sein, dass ich dies unbedingt anderen Wetterbeobachtern mitteilen sollte. Die Wetterlage ist so unterschiedlich in unserem Verbreitungsgebiet nicht, da muss nicht jeder eine Seite schreiben. Ich denke, Bilder, Zeitungsausschnitte lockern den Bericht ungemein auf. 
    • Was soll in den Bericht, was wird dafür von den Internetseiten genommen, um den Bericht attraktiv zu halten.
    • Wieviel können wir für ein Jahresabo nehmen?
    • Wozu sollen die Einnahmen dienen/Wer verwaltet sie?
    • Sollten wir den VdA Mitgliedern den Bericht kostenlos überlassen oder vergünstigt?
  • 12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause
     
  • 13.00 – 15.00 Uhr Feger III Station – Vorteile und Nachteile
    Ein Thema zu Sensorik und Verbesserung der Qualität der Messwerte gehen. Soeben habe ich im Internet eine Schaltung eines Gewitter (Blitz-) Empfängers gefunden. Es wäre doch eine feine Sache festzustellen, ob es Blitze gab, gerade wenn man mal nicht zu Hause war. (Tischer)
  • 15.00 – 16.00 Uhr Diskussion um weiter Angebote automatischer Wetterstationen (Hoy)
  • 16.00 – 17.00 Uhr Kaffee trinken
  • 17.00 – 19.00 Uhr Wie geht es weiter. VdA kontra Reh und anderer Vereine
    • Wie stehen wir zur Position unserer Redaktion
    • Ist die Führung demokratisch legimitiert?
    • Wie soll die künftige Zusammenarbeit aussehen
    • Stellung eines oder zweier Redaktionsmitglieder
      • Aufgabengebiete:

      Erstellung der bisherigen Unterlagen für die VdA Seite, Verteilungskarten werden mit Digital Atmosphare erstellt (Vorlagen sind fertig). Ersetzen der jetzigen Printversion des MWB auf der Grundlage des R MWB unserer Gruppe und Anleitung zur Herstellung desselben, so dass 3 bis 4 Leute dazu befähigt werden, den Bericht zu erstellen.

  • 19.00 – 20.00 Gemütliches Beisammensein

Wetterstation Kamenz-Lückersdorf , Ansicht von Nord Sommer 2000

Stellungnahme zu Fragen der neuen Wetterdatei anhand einer Vorlage (Siemianowski)

Da immer wieder Fragen zur neuen Wetterauswertungsdatei auftauchen, wurde durch Christian nochmals die Arbeitsweise mit dem Filter Feger-Wetterdaten in die Datendatei zu bringen erklärt. Es wurde weiterhin gezeigt, wie mit der Auswertedatei zu verfahren ist und was man am Monatsanfang zu beachten hat. Ferner wurden zwei neue Blätter vorgestellt zum einen das Vergleichsmessungsblatt, das erweitert wurde. Dabei kann die Messung zu jedem beliebigen Termin, der jeden Tag zu einer anderen Zeit liegen kann, erstellt werden. Zum anderen das Blatt „Verlauf“. Es dient zur Anzeige aller Tagestexte der Internetaufschaltung zur Erstellung eines detaillierten Monatsberichtes. Auch die chronologische Vorgehensweise  bei der Erstellung der Tagesunterlagen inklusive der Internetdiagramme und Daten wurde noch einmal durchgesprochen. Ende März soll für die Auswertedatei ein neues Update herauskommen. Wesentliche Neuerung wird die von Christian erarbeitete neue Sonnenscheinauswertung bei der die Ortslage sowie der tägliche  Sonnenstand und die wahre Ortszeit berücksichtigt werden. Damit wird auch eine Auswertung der Sonneauf- und -untergangsbereiche möglich sein. Erste Versuche zeigen schon gute Erfolge. 

  • Vermarktung unseres R_MWB (Ringel)

Die ersten regionalen Witterungsberichte fanden guten Anklang, nachdem von Marco erklärt wurde, wie er prinzipiell aufgebaut sein soll und was für Inhalte infrage kommen. Auf dem Deckblatt sollen mit „Digital Atmosphare“ erstellte Verteilungskarten verankert werden nach dem Impressum kommt dann der Regionalteil aller Stationen mit Bericht, Diagrammen und Datenteil. Folgen werden dann Berichte der Stationen, von Nord nach Süd gegliedert, die mit Diagrammen und Fotos aufgelockert werden können. Die Onlinemeldungen der Homepage werden hier noch mal aufbereitet. Dazu sollen noch spezielle Rubriken kommen: Ein fester Bestandteil werden die Regionalnachrichten mit den Aktivitäten und Veränderungen unserer Arbeit sein, indem auch die Regionaltreffen Revue passiert werden. Seit Januar läuft das Projekt der Stationsbeschreibungen, die hiermit gleich aktualisiert und auf Excel-Tabellen gebracht werden. Hinzukommen sollen noch Berichte über Wetterereignisse, auch Werbung ist möglich, etwa in einem Wettershop. Zur Zeit werden auch aus den Kreisen Teltow-Fläming und Wittenberg über 30 Niederschlagsstationen gemeldet. Jetzt im Winter kommen Schneehöhen und Frosttiefen hinzu.
Um den Bericht attraktiv zu halten, wurde beschlossen, ausführliche Berichte von den eigenen Internetseiten mit dem Hinweis zu nehmen, das diese nur noch im R_MWB zu erhalten sind. Zeitungsartikel bleiben davon unberührt, nur sollte man dort etwas allgemeiner bleiben, im RMWB sich dazu dann aber fachspezifischer äußern.
Der Abopreis für ein Monatsheft wurde auf 10,- DM festgelegt, ein Jahresheft für 20,- DM (6 Monats-Abo 50,- DM; Jahres-Abo (inklusive Jahresheft) 100,- DM). Weiterhin wurde festgelegt, dass evt. Einnahmen zu 80% Marco Ringel (oder dem jeweiligen Layouter) zufließen sollen. Die anderen 20 % werden auf die Autoren aufgeteilt oder können zur Finanzierung von Projekten innerhalb der Regionalgruppe verwendet werden. Die Verwaltung übernimmt Marco Ringel. Allen Autoren, also beteiligten Klima- und Niederschlagsstationen, wird der Bericht kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Feger III Station – Vorteile und Nachteile, ein Thema zu Sensorik und Verbesserung der Qualität der Messwerte. 

Hier ging es vor allem um die Probleme, die die höhere Auflösung in der Feger-Station III mit sich bringt. Die Temperaturkurven weisen eine Fluktuation von bis zu 0,8 Kelvin auf, 0,3 Kelvin sind aber nur erlaubt. Herausgekommen ist eine Anfrage an Herrn Feger mit der Bitte, uns wieder einen EPROM mit einer Mittelwertbildung zu programmieren (4 bis 8 Messwerte Mittel), um den Kurvenverlauf zu beruhigen und evt. Spitzen herauszubekommen. Dies erscheint besonders beim Wind erforderlich, da dort unregelmäßig unrealistische Spitzen auftreten. Jens Tischer hat seit einigen Jahren andere Temperatursensoren an seiner Station angeschlossen, mit denen er recht zufrieden ist. Insgesamt hat man sich über die neue Software sehr löblich geäußert, da sie vor allem bei der Aufzeichnung nicht mehr von bestimmten Zeiten abhängig ist, da man diese nicht mehr unterbrechen muss, da es möglich ist, aus der laufenden Aufzeichnung jeden beliebigen Zeitintervall zu kopieren. Dies ist besonders von Vorteil, da sich der Bezugszeitraum seit dem 1. Januar 2001 für uns von 21.30 auf 24 Uhr verlagert hat. Ein Problem bleibt aber noch bestehen. Zur Zeit werden die Daten nach dem Auslesen immer noch nicht gespeichert. Erst, wenn man das Wetterprogramm schließt, sich auch die ausgelesenen Daten gesichert. Vorgestellt wurde auch das Programm Helios-html, das Feger-Daten automatisch in eine Internetseite einfügt und Hermes-FTP das diese Dateien automatisch auf den Server spielt. Beide Programme wurden vom Gymnasium Magdeburg für die Feger-Station geschrieben. Zur Zeit werden sie nur an der Station Jänickendorf genutzt. 

  • Diskussion um weiter Angebote automatischer Wetterstationen (Hoy)

Andreas Hoy sucht nun schon seit über einem Jahr nach einer zuverlässigen automatischen Wetterstation und hat schon 2 große Bruchlandungen hinter sich. Wir sind zu der Auffassung gekommen, das die Feger-Station immer noch die preisgünstigste Kompaktversion für knapp 3000,- DM, die inzwischen auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist, nur das der Speicher größer sein könnte. Wir denken auch, das die Station III ihre Startschwierigkeiten überwinden wird.
Ferner ist festzustellen, das Profistationen zwar keine Wünsche offen lassen, sie aber mit 14.000 bis 25.000 DM nicht finanzierbar sind. Bleibt nur der Schluss, Kompromisse einzugehen um nicht Pleite zugehen. Stationen aus dem Mittelfeld kosten etwas 5000 bis 6000 DM, haben aber nicht immer alles so, wie man es braucht, Zusätze sind immer sehr teuer. Meistens ist die Software nicht so konzipiert, wie wir sie für die Datenweiterverarbeitung brauchen. Dann ärgert man sich nur über das schöne Geld, weil die Erwartungen nicht eintreffen. So dass sich jeder ein eigenes Bild machen kann, sind hier Links von diversen Hersteller aufgelistet.

  • Wie geht es weiter. VdA kontra Reh und anderer Vereine

Da es Anfang des Jahres Unstimmigkeiten zwischen meiner Person und einigen Redaktionsmitgliedern und den wieder aufgekommenden Mißverhältnissen der Vereinsleitern des VdA und des ReH gekommen war, müssen wir uns zu einigen Fragen zu äußern.

  • Wie stehen wir zur Position unserer Redaktion?
  • Weiterhin fordern wir eine demokratische Legimitierung! 
  • Wie soll die künftige Zusammenarbeit aussehen?

Dazu haben wir uns Anfang April mit Vorschlägen an die Redaktion des VdA gewandt. Dabei haben wir alte Probleme und Fehden außer acht gelassen und uns nur auf die jetzigen beschränkt, weil es unserer Meinung nach nichts bringt, alte Sachen wieder hervorzuholen, von denen wir auch zu wenig wissen. Dabei war auch folgendes Angebot der
Stellung eines oder zweier Redaktionsmitglieder.
-Aufgabengebiete könnten sein:
Erstellung der bisherigen Unterlagen für die VdA Seite
Verteilungskarten werden mit Digital Atmosphare erstellt (Vorlagen sind fertig)
Modernisieren der jetzigen Printversion des MWB auf der Grundlage des R_MWB unserer Gruppe als Online-Version und Anleitung zur Herstellung desselben, so dass 3 bis 4 Leute dazu befähigt werden, den Bericht zu erstellen. Dies soll keinem Redaktionsmitglied die Arbeit abnehmen, sondern nur erleichtern, wenn zum Beispiele die Online-Abos steigen und der Aufwand der Printversion inklusiver der Einsparung der Portogelder sinkt. Näheres kann erst nach Zustimmung der Projekte mit der Redaktion besprochen werden. (Stand: 03. März 2001)

  • Anmerkung des Webmasters: Diese Thema hat sich weitestgehend erledigt, da im Juli 2001 Neuwahlen im VdA anstehen. Eine Testversion des Online-MWB ist seit April 2001 auf der VdA-Homepage zu erhalten.