Bibe16

Berichte der Wetterstation Bismark

Das Wetter in Bismark im Januar 2016

Der Januar – der 2. meteorologische Wintermonat – war bei unterdurchschnittlicher Sonnenscheindauer etwas zu warm und etwas zu nass. In dieser Form – warm, nass, trübe – gestaltete sich das Wetter in den letzten Jahrzehnten schon zwölfmal, darunter auch 2015.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 0,4°C und wich damit um 0,4K vom langjährigen Mittel ab. Bis zum 23. Januar hatten wir noch eine negative Abweichung von 1,8K zu verzeichnen. Im Vorjahr notierten wir eine Durchschnittstemperatur von 3,1°C. Am wärmsten jedoch zeigte sich der Januar 2007 mit einem Mittel von 5,5°C. Den kältesten Januar erlebten wir 1963 (-8,7°C). 17 Tage fielen im vergangenen Monat zu warm aus. Das Maximum registrierten wir am 17. mit 12,0°C.

Auch 1983 wurde die Höchsttemperatur an diesem Tage gemessen, aber schon fünfmal am 11., im Vorjahr am 10. (13,0°C). Das Minimum registrierten wir am 22. mit -11,5°C, also nur 5 Tage vom Maximum entfernt. Aber schon in 5 Jahren wurde die Tiefsttemperatur am 1. und 31. verbucht, 2015 am 19. (-4,0°C). Die Extremwerte blieben bestehen. Zum absoluten Maximum fehlten 3,5K. Es wurde am 10. Januar 2005 mit 15,5°C festgestellt, zum absoluten Minimum rund 12K. Wir notierten es am 14. Januar 1987 mit -23,3°C.

Mit Frost können wir an 19 Tagen rechnen, in diesem Jahr fror es an 10 Tagen, im Vorjahr an 11 Tagen. Frost an allen Tagen des Monats konnten wir schon in 5 Jahren beobachten, zuletzt 1998. 1975 fror es nur an 5 Tagen. Eistage treten in der Regel 9 auf. In diesem Jahr liegt das Maximum an 10 Tagen unter der 0 Grad Marke. Die meisten Eistage zählten wir 1963 (27) und 2010 (24), in den Jahren 1975, 1983, 1988 und 1989 gab es keinen einzigen.

Der Jahreswechsel (31.12.-1.1.) war mit einem Mittel von 1,4°C um 0,5K zu warm und nimmt nun den 29. Platz (von 60) ein. Am wärmsten waren diese Tage 2006/07 (8,8°C), am kältesten 1978/79 (-15,9°C).

Die Niederschlagssumme betrug 43,3mm, das sind 105% vom langjährigen Mittel. Im Vorjahr registrierten wir 56,0mm, am meisten 1994 (11 0,4mm). Den trockensten Januar verbuchten wir 2 Jahre später, nur 0,4mm. Niederschlag fiel an 20 Tagen, am meisten am 5. (5,4mm), wie auch 1982 und 1992, aber schon fünfmal am 1., im Vorjahr am 11. (12,6mm). Den Tagesrekord hält seit Messbeginn der 27.Januar 1994 mit 35,8mm.

Mit Schneefall ist an 5 Tagen zu rechnen. In diesem Jahr schneite es an 8 Tagen, im Vorjahr an 4, 1963 sogar an 16 Tagen. Ohne Schneefall blieb der Januar schon fünfmal, zuletzt 1992. Eine Schneedecke bildete sich im Durchschnitt an 10 Tagen. In diesem Jahr bedeckte der Schnee an 9 Tagen den Erdboden, im Vorjahr nur an 3 Tagen. Aber schon in 4 Jahren hatten wir eine Schneedecke an allen Tagen des Monats und zwar 1963, 1970, 1979 und 2010. Die Schneehöhe beträgt im Durchschnitt 7cm, so auch im vergangenen Monat. Den Rekord hält das Jahr 1979, da lag der Schnee 21 cm hoch.

Gewitter trat im Januar erst an 10 Tagen auf, zuletzt 2012. 1994 blitzte und donnerte es sogar an 2 Tagen.

Die Sonne blieb, wie im Vorjahr rund 10 Stunden hinter ihrem Soll zurück, wenn sie auch nur an 10 Tagen hinter den Wolken blieb. Normal sind 12 Tage ohne Sonnenschein. Im Vorjahr notierten wir 14 Tage, 2010 sogar 19 Tage, 1994 und 2007 aber nur 4 Tage. Sonnenscheinreiche Tage mit 7 Stunden können wir 2 erwarten. In diesem Jahr gab es nur einen wie auch 2015, aber in 17 Jahren seit 1961 gar keinen. An der Spitze steht das Jahr 2006 mit 12 sonnenscheinreichen Tagen.

Die Winde wehten am häufigsten aus Südwest (34%), im Vorjahr aus West, am seltensten aus Nord und Nordwest je 1%), im Vorjahr gab es keine Ostwinde.

Der Luftdruck lag 3hPa unter der Norm, 2015 4hPa.

Eine Wetterregel: „Wie das Wetter an Makari (2.1.) ist, so du es im September wieder siehst.“

Auf einen kalt/trockenen 2. Januar folgte nur zu 25% auch ein kalt/trockener September.

Das Wetter in Bismark im Februar 2016

Der Februar – der letzte meteorologische Wintermonat – war bei überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu warm und zu nass. In dieser Form – warm, nass, sonnig – gestaltete sich das Wetter in den letzten Jahrzehnten erst fünfmal, zuletzt 2002. Im Vorjahr war es zwar auch warm und sonnig, dagegen aber trocken.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 4,1°C und wich damit um 3,1K vom langjährigen Mittel ab. Im Vorjahr verbuchten wir eine Durchschnittstemperatur von 2,1°C. Am wärmsten war es in den Jahren 1990 und 1998 mit einem Mittel von je 6,1°C. Den kältesten Februar erlebten wir 1986 (-7,6°C). 24 Tage fielen im vergangenen Monat zu warm aus. Das Maximum stellte sich gleich am ersten Tag des Monats mit 12,0°C ein, wie schon siebenmal in den Vorjahren, aber schon achtmal am 28., im Vorjahr am 26. (10,8°C). Das Minimum verbuchten wir am 17. mit -4,5°C. Noch nie wurde an diesem Tag die Tiefsttemperatur des Monats gemessen aber schon siebenmal am 1., im Vorjahr am 6. (-7,3°C).

Die Extremwerte blieben bestehen. Fehlten zum absoluten Maximum nur knapp 6 Kelvin, es wurde am 3. Februar 2002 mit 17,6°C gemessen, so betrug der Abstand zum absoluten Minimum mehr als 18 Kelvin. Wir verbuchten es mit je -23,0°C am 22. und 27. Februar 1986.

Frosttage treten in der Regel 19 auf. In diesem Jahr fror es an 11 Tagen, vor 2 Jahren nur an 5 Tagen, 2015 an 20 Tagen, 1963, 1986 und 2003 an allen Tagen des Monats. Eistage sind 6 im Februar zu erwarten. In diesem Jahr blieb die Höchsttemperatur an keinem Tag unter der 0-Grad -Marke, wie schon in 16 Jahren davor. Der Februar 1986 brachte es auf 25 Eistage.

Der 29. Februar beendet den meteorologischen Winter (Dezember-Februar). Er war 4,1°C zu warm. Den wärmsten Winter erlebten wir 2006/07, er war 5K zu warm, den kältesten 1962/63, 7Kelvin zu kalt.

Die Niederschlagsmenge betrug 46,6mm, das sind 148 Prozent vom langjährigem Mittel. Im Vorjahr verbuchten wir 14,4mm, am meisten 1970 (85,1mm). 1975 blieb es mit 7,5mm recht trocken. Niederschlag fiel an 16 Tagen, am meisten am 21. (9,1mm) wie 1968 und 1971, im Vorjahr am 3. (5,3mm). Den Tagesrekord seit Messbeginn hält der 12.2.1962 mit 36,2mm.

Mit Schneefall ist an 6 Tagen zu rechnen. In diesem Jahr schneite es an 2 Tagen, 2015 an 3 Tagen, 1970 an 17 Tagen. In 5 Jahren schneite es gar nicht, zuletzt 2014. Eine Schneedecke bildet sich im Durchschnitt an 9 Tagen. In diesem Jahr hatten wir nur an einem Tag eine geschlossene Schneedecke (1 cm). In den Jahren 1963, 1979, 1986 und 2003 bedeckte der Schnee an allen Tagen des Monats den Erdboden. 1979 betrug die Schneehöhe 38cm.

Gewitter ist im Februar erst an 8 Tagen aufgetreten, zuletzt 2013. 1990 und 1993 blitzte und donnerte es sogar an 2 Tagen.

Die Sonne hatte nur wenige Stunden über ihrem Soll aufzuweisen, während im Vorjahr der Überschuss 1 Stunde pro Tag betrug. Im Mittel bleiben wir an 9 Tagen ohne Sonnenschein, so auch in diesem Jahr. 1990 notierten wir nur 2 dunkle Tage, dagegen 1980 und 1987 sechzehn Tage. Sonnenscheinreiche Tage mit 8 Stunden sind 3 zu erwarten, in diesem Jahr gab es nur einen. Im Vorjahr verzeichneten wir 6, am meisten 2003, nämlich 11. In 8 Jahren verbuchten wir keinen einzigen.

Die Winde wehten am meisten aus Südwest (36%), im Vorjahr aus West, Nord- und Nordwestwinde gab es keine, im Vorjahr standen die Ostwinde an letzter Stelle. Der Luftdruck lag etwa 7hPa unter der Norm, 2015 1 hPa darüber.

Wetterregel: „Viel Regen im Februar, viel Regen im ganzen Jahr“.

Diese Regel hat sich bisher zu 47% bestätigt, seit 2000 zu 80%.

Die 10 wärmsten Winter

 

1)         2006/07            5,3

2)         2015/16            4,7

3)         2007/08            4,0

4)         1997/98            3,9

5)         1989/90            3,8

6)         2013/14            3,8

7)         1974/75            3,7

8)         1988/89            3,4

9)         1994/95            3,4

10)       1999/2000         3,2

Das Wetter in Bismark im März 2016

Der März – der 1. meteorologische Frühlingsmonat – war bei unterdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu warm und zu trocken. In dieser Form – warm, trocken, trübe – zeigte sich das Wetter erst sechsmal, zuletzt 2002. Im Vorjahr war es zwar auch warm, andererseits aber nass und sonnig.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 5,0°C und wich damit um 0,7°C vom langjährigen Mittel ab. Im Vorjahr notierten wir eine Durchschnittstemperatur von 6,5°C, am wärmsten war es 2012 (8,5°C), am kältesten 1969 (-1,1°C).

Das Minimum registrierten wir am 1. und 14. mit je -4,8°C. Schon dreimal wurde an diesem Tage die Tiefsttemperatur des Monats notiert, im Vorjahr am 23. mit -3,3°C. Das Maximum stellte sich am 26. mit 15,2°C ein. Nur 1979 wurde auch an diesem Tage die Höchsttemperatur gemessen, aber schon sechsmal am 24. und 30., 2015 am 8. mit 19,0°C. Die Extremwerte blieben bestehen. Es fehlten viele Grade, zum absoluten Maximum etwa 9 Kelvin, es wurde am 28. März 1989 mit 24,3°C verbucht, zum absoluten Minimum sogar 14 Kelvin, wir registrierten es am 3.3.1986 mit -18,9°C. Frosttage notierten wir 10, 3 über dem Soll, im Vorjahr fror es an 7 Tagen, 2007 nur an einem Tag. Den Rekord hält das Jahr 1969 mit 30 Frosttagen. Eistage gab es seit 1957 nur in 15 Jahren, zuletzt notierten wir einen 2013. Die Märzmonate 1971 und 1987 brachten es auf je 7 Eistage.

Die Niederschlagssumme betrug 35,0mm. Das sind 93% vom langjährigen Mittel. Im Vorjahr verbuchten wir 40,5mm, am meisten 1998, nämlich 92,7mm. Recht trocken blieb es 1974, nur 6,5mm. Geregnet hat es an 14 Tagen, am meisten am 22. (10,3mm). Nur 2007 wurde auch am 22. die Höchstsumme gemessen, aber schon sechsmal am 25. Im Vorjahr notierten wir das Maximum am 29. (12,7mm). Den Tagerekord hält der 13. März 1977 mit 33,3mm.

Mit Schneefall ist an 4 Tagen zu rechnen. In diesem Jahr und auch 2015 schneite es nicht, 2013 jedoch an 14 Tagen. Auch mit einer Schneedecke ist an 4 Tagen zu rechnen. In den Jahren 1969 und 2013 bedeckte der Schnee an 23 Tagen den Erdboden. 1979 betrug die Schneehöhe 29cm.

Gewitter tritt nur alle 3-4 Jahre auf. Zuletzt blitzte und donnerte es 2006, 1997 sogar an 4 Tagen.

Die Sonne blieb einige Stunden unter ihrer Norm, während es sie im Vorjahr leicht übertrat. An 8 Tagen blieb sie hinter den Wolken, 2 Tage über den Durchschnitt, im Vorjahr an 7 Tagen, 1985 sogar an 13 Tagen. In 5 Jahren blieben wir nur an einem Tag ohne Sonnenschein.

Sonnenscheinreiche Tage mit 10 Stunden können wir 3 erwarten, in diesem Jahr notierten wir 4, im Vorjahr 6, 2007 sogar 10. In 8 Jahren konnten wir keinen einzigen registrieren, zuletzt 2000.

Die Winde wehten am häufigsten aus Südwest (31 %) wie im Vorjahr, am seltensten aus Nord (2%), auch im Vorjahr standen die Nordwinde an letzter Stelle.

Der Luftdruck lag 0,5hPa über der Norm, im Vorjahr 6hPa.

Wetterregel: „So wie der 1. März, so der Frühling.“ Der 1.März war kalt und trocken, zu 50% gestaltete sich so auch der Frühling.

Das Wetter in Bismark im April 2016

Der April – der 2. meteorologische Frühlingsmonat – war bei überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu warm und zu trocken. In dieser Zusammensetzung – warm, trocken, sonnig – zeigte sich das Wetter in den letzten Jahrzehnten schon zwanzigmal, zuletzt 2014. Im Vorjahr war es zwar auch warm und sonnig, andererseits aber nass.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 9,5°C und wich damit um 0,7K vom langjährigen Mittel ab. Im Vorjahr hatten wir eine Durchschnittstemperatur von 9,7°C zu verzeichnen. Am wärmsten war es jedoch 2009, als das Mittel 13,6°C betrug. Den kältesten April erlebten wir 1973, nur 5,5°C. Achtzehn Tage fielen im vergangenen Monat zu warm aus, vor allem in den ersten beiden Dekaden. Da wurde auch das Maximum des Monats festgestellt und zwar am 4. mit 23,2°C. Nur in den Jahren 1985 und 2005 wurde auch an diesem Tag die Höchsttemperatur verbucht, aber schon fünfmal am 30., im Vorjahr am 15. (23,6°C). Das Minimum des Monats notierten wie am 25. mit -1,3°C, wie auch 1972. Im Vorjahr registrierten wir die Tiefsttemperatur am 5. (-2,1°C), aber schon achtmal am 14. Die Extremwerte des Monats wurden nicht erreicht. Zum absoluten Minimum fehlten 6,5K, es wurde am 12. April 1986 mit -7,8°C registriert, zum absoluten Maximum fast 9K. Wir notierten es am 22. April 1968 mit 32,0°C. Frosttage treten in der Regel 6 im April auf, im Vorjahr fror es nur an 4 Tagen, in diesem Jahr an 3 Tagen. Aber es gab schon 6 Aprilmonate ohne einen Frosttag, zuletzt 2013. 1970 notierten wir 13 Tage mit Frost. Eistage haben sich im April noch nicht eingestellt. Sommertage können wir 2 innerhalb von 3 Jahren erwarten, wenn sie seit 1960 auch nur in 17 Jahren auftraten. Im April 1993 und 2007 notierten wir allerdings je 7 Tage mit Temperaturen von 25 Grad und mehr. In der Regel gibt es den 1. Sommertag am 10. Mai. 1959 und 2007 erlebten wir den ersten bereits am 14. April, 1991 dagegen erst am 2.Juli. Heiße Tage verbuchten wir bisher erst 4, davon 2 1968 und je einen 1992 und 2012.

Die Niederschlagssumme betrug 13,7mm, das sind 38 Prozent vom langjährigen Mittel. Im Vorjahr registrierten wir 40,5mm, am meisten jedoch 1983 (98,4mm). Trocken blieb es 1988, nur 2,3mm. Niederschlag fiel an 11 Tagen, den größten Betrag notierten wir am 25. (3,5mm) wie auch 2001, aber schon in 5 Jahren am 3., im Vorjahr am 26. (24,6mm). Den Tagesrekord hält der 26.April 2015 mit 24,6mm.

Mit Schneefall kann an 3 Tagen gerechnet werden. Im Vorjahr schneite es an 3 Tagen, 1970 sogar an 6 Tagen. In diesem Jahr fielen einzelne Schneeflocken am 24. Eine Schneedecke bildet sich nur alle 5 Jahre einmal, doch betrug die Schneehöhe am 10 April 1986 10cm.

Mit Gewitter ist an einem Tag zu rechnen. Den gab es in diesem Jahr und auch im vorigen Jahr, 1990 blitzte und donnerte es sogar an 4 Tagen.

Die Sonne erfüllte ihr Soll am 26., im Vorjahr bereits am 21. April, da gab es 60 Überstunden, in diesem Jahr nur 15. Tage ohne Sonnenschein treten normalerweise drei im April auf, in diesem Jahr verbuchten wir nur einen wie 2015, 1996 jedoch 10, davon 9 in Folge. Sonnenscheinreiche Tage mit 11 Stunden sind 5 zu erwarten, die gab es in diesem Jahr. Im Vorjahr registrierten wir 10, 2007 sogar 16. Schon in 3 Jahren gab es keinen einzigen, zuletzt vor 4 Jahren.

Die Winde wehten am häufigsten aus Südwest (29%), 2015 aus Nordwest, am seltensten aus Nord (1%), im Vorjahr gab es keine Ostwinde.

Der Luftdruck lag 1 hPa unter der Norm, 2015 7hPa darüber.

Eine Wetterregel „Auf trocknem April, nasser Sommer kommen will.“ Diese Regel hat sich bisher zu 35% bestätigt, seit 2000 zu 50%.

Die 10 trockensten Aprilmonate

1)         1988     2,3 MM

2)         2007     3,0

3)         2009     4,3

4)         1978     5,9

5)         2010     6,4

6)         2005     6,7

7)         1981     12,4

8)         2016     13,7

9)         1976     15,2

10)       2003     15,8

Das Wetter in Bismark im Mai 2016

Der Mai – der letzte meteorologische Frühlingsmonat – war bei überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu warm und zu trocken. In dieser Form – warm, trocken, sonnig – gestaltete sich das Wetter in den letzten Jahrzehnten bereits 21 Mal, zuletzt 2012. Im Vorjahr war es zwar auch trocken, dagegen aber kalt und trübe.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 16,2°C und wich damit um 2,6K vom langjährigen Mittel ab. Damit übertraf der diesjährige Mai den bisher wärmsten Mai 2012 um 0,2K. Im Vorjahr notierten wir eine Durchschnittstemperatur von 13,3°C. Den kältesten Mai erlebten wir 1991 (10,0°C). 23 Tage fielen im vergangenen Monat zu warm aus. Das Maximum verbuchten wir am 22. mit 30,3°C wie schon viermal in den Vorjahren, aber schon fünfmal am 27. und 31., im Vorjahr am 12. (28,3°C). Das Minimum registrierten wir am 5. mit 1,5°C wie schon viermal in den vergangenen Jahren, aber schon neunmal am 1. Mai, im Vorjahr am 2. Mai (2,5°C). Die Extremwerte wurden nicht erreicht. Das absolute Minimum verbuchten wir am 11. Mai 1978 mit -3,2°C, das absolute Maximum am 28. Mai 2005 mit 34,5°C.

Sommertage sind 5 zu erwarten, in diesem Jahr gab es 14 wie 2012. Seit 1957 notierten wir schon zehn Maimonate ohne einen einzigen Tag mit 25°C und mehr. Heiße Tage registrierten wir erst 30, also alle zwei Jahre einen, jetzt kam der 31. hinzu. 1985 und 2005 notierten wir sogar 3.

Mit dem 31. Mai endete der meteorologische Frühling (März-Mai). Er war 1,4K zu warm. Im Vorjahr waren diese Monate 1,0K zu warm. Am wärmsten stellte sich diese Jahreszeit 2007 ein, sie war 3,1K zu warm. Am kältesten verlief der Frühling 1970 (2,5K zu kalt).

Die Niederschlagssumme betrug 40,9mm. Das sind 82% vom langjährigen Mittel. Im Vorjahr ermittelten wir 25,0mm Niederschlag, am meisten 2007 (145,3mm). Recht trocken dagegen bleib es 1987, nur 4,7mm. Geregnet hat es an neun Tagen, am stärksten am 23., nämlich 24,2 mm wie auch schon 1973 und 2002, aber schon 7 Mal am 28., im Vorjahr am 12. (6,6mm). Den Tagesrekord hält der 11. Mai 2010 mit 48,1 mm.

Mit Gewitter ist an 3 Tagen zu rechnen, so oft blitzte und donnerte es auch in diesem Jahr, 1983, 1986 und 1993 an 7 Tagen. In fünf Jahren blieben wir ohne Gewitter, zuletzt 2014.

Die Sonne schien 50 Stunden über der Norm. 2 Tage blieben wir ohne Sonne, was dem langjährigen Durchschnitt entspricht, 2010 an 10 Tagen. Es gab aber schon 10 Maimonate mit täglichem Sonnenschein, auch 2015. Sonnenscheinreiche Tage mit 12 Stunden treten in der Regel 7 auf, in diesem Jahr verbuchten wir 12, 2008 sogar 17, im Vorjahr nur 4. 1962 und 1985 gab es keinen einzigen.

Die Winde wehten am häufigsten aus Südost (36 %), im Vorjahr aus Südwest, am seltensten aus Süd (3%), im Vorjahr gab es keine Ostwinde.

Der Luftdruck lag 0,5hPa über der Norm, im Vorjahr 1hPa.

Wetterregel: „Wie’s Wetter an St. Urbanstag (25. Mai), so der Herbst werden mag.“ Diese Regel hat sich bisher nur zu 33% bestätigt.

Das Wetter in Bismark im Juni 2016

Der Juni – der 1. meteorologische Sommermonat – war bei überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu nass und warm. In dieser Zusammensetzung – warm, nass, sonnig – zeigte sich das Wetter in den letzten Jahrzehnten erst 5 Mal, zuletzt 2011. Im Vorjahr war es zwar auch warm und sonnig, andererseits aber trocken.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 19,4°C und wich damit um 2,6K vom langjährigen Mittel ab. Am wärmsten verlief dieser Monat 2003, da betrug die Durchschnittstemperatur 19,7°C. Den kältesten Juni erlebten wir 1991 (14,1°C). Nur 4 Tage fielen im vergangenen Monat zu kalt aus. Das Minimum verbuchten wir am 20. mit 9,0°C. Nur 2004 wurde auch an diesem Tage die Tiefsttemperatur gemessen, aber schon in 8 Jahren am 2., im Vorjahr am 17. (5,8°C). Das Maximum des Monats notierten wir am 24. mit 34,2°C, so auch 1983, aber schon fünfmal am 2., 27. und 29., im Vorjahr am 5. (31,5°C).

Die Extremwerte wurden nicht erreicht, wenn auch zum absoluten Maximum nur 1,9K fehlten, wir registrierten es am 5. Juni 1982 mit 36,1°C. Der Abstand zum absoluten Minimum war dagegen mit fast 8 Kelvin bedeutend größer. Wir notierten es mit 1,2°C am 6. Juni 1991.

Sommertage können wir 7 erwarten, so im Vorjahr, in diesem Jahr verbuchten wir 11, am meisten 1992, nämlich 23. Im Juni 1991 erreichte das Quecksilber an keinem Tag die 25 Grad Marke.

Heiße Tage treten in der Regel 2 im Juni auf, und die konnten wir in diesem Jahr auch registrieren. Im Vorjahr gab es nur einen, in 16 Jahren keinen einzigen. An der Spitze stehen die Junimonate 1966, 1976 und 2007 mit je 7 heißen Tagen.

Die Niederschlagssumme betrug 63,7mm, das sind 110% vom langjährigen Mittel. Im Vorjahr verbuchten wir 30,5mm Niederschlag, dem meisten 2011 (129,8mm), 1976 nur 9,6mm. Geregnet hat es an 12 Tagen, am stärksten am 15. (20,6mm), wie schon dreimal in den Vorjahren, aber schon viermal am 22. und 30., im Vorjahr am 20. (10,1mm). Den Tagesrekord seit Messbeginn hält mit 72,5mm der 5. Juni 1995.

Mit Gewitter ist an 4 Tagen zu rechnen, in diesem Jahr blitzte und donnerte es an 3 Tagen, im Vorjahr nur an einem Tag, 1967 aber an 10 Tagen. Ganz ohne Gewitter blieb es im Juni 1976 und 1989.

Die Sonne machte 40 Überstunden, schon am 26. hatte sie ihr Soll erfüllt. Im Durchschnitt müssen wir an 2 Tagen ohne Sonnenschein rechnen, in diesem Jahr schien die Sonne an allen Tagen, wie schon fünfzehnmal in den Vorjahren. 1998 blieb es an 5 Tagen hinter den Wolken. Sonnenscheinreiche Tage mit 13 Stunden sind 5 zu erwarten, in diesem Jahr gab es 10, im Vorjahr 7. Ganz vorn steht der Juni 1976 mit 14. In 6 Jahren gab es keinen einzigen sonnenscheinreichen Tag, zuletzt 2004.

Die Winde wehten am häufigsten aus West (24 %) wie im Vorjahr, am seltensten aus Nordost, Ost und Nordwest (7%), im Vorjahr aus Ost.

Der Luftdruck lag 3hPa unter der Norm, im Vorjahr 14hPa darüber.

Wetterregel: „Stellt der Juni mild sich ein, wird mild auch der Dezember sein.“ Diese Regel hat sich bisher zu 48% bestätigt, seit 2000 sogar zu 80 Prozent.

Das Wetter in Bismark im Juli 2016

Der Juli – der 2. meteorologische Sommermonat – war bei überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu warm und zu trocken.

In dieser Form – warm, trocken, sonnig – erlebten wir diesen Monat schon siebzehn Mal, zuletzt 2013. Im Vorjahr war es zwar auch warm und sonnig, andererseits aber nass.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 20,9°C und wich damit um 2,2K vom langjährigen Mittel ab. Im Vorjahr betrug die Durchschnittstemperatur 20,3°C. Am wärmsten war es 2006 (23,9°C). Der kälteste Juli liegt schon über 50 Jahre zurück. 1962 notierten wir ein Mittel von 15,1°C. Nur 8 Tage fielen im vergangenem Monat zu kalt aus, gehäuft Mitte der ersten und zweiten Dekade.

Das Minimum notierten wir am 3. mit 9,3°C. Noch nie wurde die Tiefsttemperatur an einem 3. verbucht, aber schon fünfmal am 1. und 2., im Vorjahr am 11. (9,0°C). Das Maximum registrierten wir am 21. und 25. mit je 32,5°C. Am 21. wurde die Höchsttemperatur bereits in 4 Jahren festgestellt, am 25. erst in einem Jahr (2012), im Vorjahr am 4. (39,0°C). Die Extremwerte wurden nicht erreicht. Während zum absoluten Minimum nur 4,6°C fehlten, es wurde am 7.Juli 1964 mit 4,4°C gemessen, so fehlten zum absoluten Maximum immerhin 6,5K. Wir ermittelten es am 4. Juli 2015 mit 39,0°C.

Sommertage können wir 12 im Juli erwarten, in diesem Jahr zählten wir 18, im Vorjahr 16, am meisten jedoch 2006, nämlich 31., das ist nicht mehr zu übertreffen. Heiße Tage treten in der Regel 5 auf, im Vorjahr gab es 6, in diesem Jahr sogar 7. Im heißen Juli vor 10 Jahren gab es 20, davon 12 in Folge. Seit 1956 gab es schon 14 Jahre ohne einen einzigen heißen Tag, zuletzt 2011. Tropische Nächte (Minimum mindestens 20°C) gibt es im Durchschnitt nur all 3 Jahre, in diesem Jahr verbuchten wir 2, 2010 sogar 6.

Die Niederschlagssumme betrug 28,2mm, das sind 45% vom langjährigen Mittel. Den meisten Niederschlag brachte der Juli vor 2 Jahren (149,3mm). Im Vorjahr verbuchten wir 98,8mm, am wenigsten 1983, nur 6,4mm.

Geregnet hat es an 12 Tagen, am meisten am 13. (7,3mm). Noch nie wurde an einem 13. die Höchstsumme festgestellt, aber schon fünfmal am 17., im Vorjahr am 19. (20,1 mm). Den Tagesrekord seit Messbeginn hält der 20. Juli 2000 (58,3mm).

Mit Gewitter ist an 4 Tagen zu rechnen, so auch im Vorjahr. In diesem Jahr blitzte und donnerte es an 2 Tagen. In den Jahren 1962, 1973 und 2014 hatten wir an 9 Tagen Gewitter, 1963 ,1971 und 1990 nur an einem Tag.

Die Sonne erfüllte ihr Soll am 29., im Vorjahr schon am 26. Sie schien an allen Tagen des Monats, wie schon seit 1962 in 31 Jahren. Im Durchschnitt ist mit einem Tag ohne Sonnenschein zu rechnen. 2011 blieb die Sonne sogar an 9 Tagen hinter den Wolken. Sonnenscheinreiche Tage mit 12 Stunden sind 6 zu erwarten, in diesem Jahr verbuchten wir nur 3, im Vorjahr 8, am meisten 2006 (21). 2000 gab es keinen einzigen.

Die Winde wehten am häufigsten aus West (29%) wie im Vorjahr, am seltensten aus Süd (2%), im Vorjahr aus Ost.

Der Luftdruck lag 1 hPa über der Norm, im Vorjahr 3 hPa darunter.

Eine Wetterregel: „Wie der Juli war wird der Januar.“ Auf einen warm/trockenen Juli folgte seit 1962 auch ein warm/trockener Januar nur zu 32%, seit 2000 aber zu 75%.

Das Wetter in Bismark im August 2016

Der August – der letzte meteorologische Sommermonat – war bei überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu warm und zu trocken. In dieser Form – warm, trocken, sonnig – gestaltete sich das Wetter in den letzten Jahrzehnten bereits sechzehn Mal, zuletzt 2013. Im Vorjahr war es zwar auch warm und sonnig, dagegen aber nass.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 19,5°C und wich damit um 1,2K vom langjährigen Mittel ab. Diese positive Abweichung verdanken wir also der letzten Dekade. Im Vorjahr verbuchten wir eine  Durchschnittstemperatur von 21,3°C. Am wärmsten jedoch war dieser Monat 1997 (21,8°C). Der kälteste August liegt über 50 Jahre zurück. 1962 betrug das Mittel nur 15,2°C. 13 Tage fielen im vergangenen Monat zu kalt aus. Das Minimum verbuchten wir am 11. mit 6,7°C. Das gab es noch nie. Schon in 8 Jahren wurde die Tiefsttemperatur am 30. festgestellt, im Vorjahr am 1. (7.4°C). Das Maximum registrierten wir am 26. mit 37,0°C wie auch 2011, aber schon siebenmal am 1. und 7., im Vorjahr am 6. (34,5°C). Die Extremwerte blieben bestehen, wenn auch der Abstand nicht allzu groß war. Das absolute Minimum wurde am 22.8.1964 mit 3,1°C festgestellt, das absolute Maximum am 9.8.1992 (40,0°C).

Sommertage treten in der Regel 12 auf, in diesem Jahr verzeichneten wir 13, im Vorjahr 24, am meisten 1997 (27), 1962 gab es nur einen. Heiße Tage sind 3 zu erwarten. In diesem Jahr registrierten wir 5, im Vorjahr 7. Den Rekord hält der August 1993 mit 13 Tagen. Seit 1956 gab es schon 14 Jahre ohne einen Tag mit Temperaturen von 30°C und mehr.

Am 31. August endet der meteorologische Sommer (Juni bis August). Er war 1,9K zu warm. Der Sommer im Vorjahr hatte eine positive Abweichung von 1,8K. An der Spitze stehen diese Monate im Jahr 2006 (2,6K zu warm). Der Sommer 1962 war 2,7K zu kalt.

Die Niederschlagssumme betrug 14,9mm. Das sind 25% vom langjährigen Mittel. Im Vorjahr notierten wir 113,7mm, am meisten jedoch 2010 (148,3mm). 1973 blieb es mit 10,0mm recht trocken. Geregnet hat es an 11 Tagen, am meisten am 28. (3,0mm) wie auch 1989. Schon in 5 Jahren verzeichneten wir die Höchstsumme am 19. und 26., im Vorjahr am 18. (31,9mm). Den Tagesrekord hält der 22. August 1966 mit 63,5 mm.

Mit Gewittern ist an 3 Tagen zu rechnen, in diesem Jahr blitzte und donnerte es nur an einem Tag, im Vorjahr an 4 Tagen, 1967 sogar an 9. In den Jahren 1998, 2005 und 2013 blieben wir ohne Gewitter.

Die Sonne erfüllte ihr Soll am 28., machte 40 Überstunden. Im Vorjahr schien sie 2 Stunden pro Tag zusätzlich. Es gab nur einen Tag ohne Sonnenschein, im Durchschnitt sind 2 zu erwarten, so auch 2015. 2010 blieb die Sonne an fünf Tagen hinter den Wolken. Sonnenscheinreiche Tage mit 11 Stunden sind 6 zu erwarten. In diesem Jahr zählten wir 13, im Vorjahr 11, 1975 16, 1985 gar keinen.

Die Winde wehten am häufigsten aus West (32%), im Vorjahr aus Südost, am seltensten aus Nord (2%) wie im Vorjahr. Der Luftdruck lag 4hPa über der Norm, im Vorjahr 3hPa.

Wetterregel: „Wie sich an Bartholomäus (24.8.) das Wetter verhält, so ist es auch im Herbst bestellt.“ (also warm und trocken)

Diese Regel bestätigte sich bisher zu 70%, seit 2000 aber nur zu 45%.

Die 10 trockensten Augustmonate

1)         1973     10,0 mm

2)         1988     14,3

3)         2016     14,9

4)         2003     21,5

5)         1975     23,4

6)         1995     26,9

7)         1983     29,0

8)         2005     29,3

9)         1984     34,8

10)       1993     36,0

Otto Herrmann, Wetterstation Bismark/Altmark

Das Wetter in Bismark im September 2016

Der September – der 1. meteorologische Herbstmonat – war bei überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu warm und zu nass. In dieser Zusammensetzung- warm, nass, sonnig – zeigte sich das Wetter in den letzten Jahrzehnten erst sechsmal, zuletzt 2014. Im Vorjahr war es zwar auch warm und sonnig, dagegen aber trocken.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 19,2°C und wich damit um 4,7K vom langjährigen Mittel ab. So erlebten wir den wärmsten September seit 1956. Bisher stand der September 2006 mit einer Durchschnittstemperatur von 19,0°C an erster Stelle. Im Vorjahr betrug das Mittel 14,7°C. Der kälteste September liegt schon 45 Jahre zurück. 1971 verbuchten wir eine Durchschnittstemperatur von 11,2°C. Nur 2 Tage fielen im vergangenen Monat zu kalt aus. Das Minimum notierten wir am 22. mit 7,2°C. Nur 1997 wurde die Tiefsttemperatur an diesem Tage verbucht, aber schon sechsmal am 29. und 30., im Vorjahr am 28. (3,0°C). Das Maximum registrierten wir am 14. mit 32,5°C, wie auch 1960 und 1986, aber schon achtmal am 3., im Vorjahr am 1. (24,0°C). Die Extremwerte wurden nicht erreicht, wenn auch zum absoluten Maximum nur 1K fehlte. Es wurde am 1. September 2009 mit 33,5°C notiert. Der Abstand zum absoluten Minimum betrug dagegen 9K. Es wurde am 17. September 1971 mit -1,8°C gemessen.

Sommertage treten in der Regel 3 auf, in diesem Jahr zählten wir 13. An der Spitze steht der September 2006 mit 17 Sommertagen. Seit 1956 gab es schon 16 Septembermonate ohne einen einzigen Sommertag, so auch im vergangenen Jahr. Heiße Tage sind seit Messbeginn erst 21 aufgetreten, nun sind 4 hinzugekommen. 4 heiße Tage gab es auch im September 2005,1961 und 1974 je drei.

Die Niederschlagssumme betrug 47,6mm, das sind 102% vom langjährigen Mittel. Im Vorjahr notierten wir 33,3mm Niederschlag, am meisten 2010 (128,9mm), 1969 blieb es mit 3,0mm recht trocken. Geregnet hat es nur an 6 Tagen, am meisten am 4. (23,9mm) wie auch 1962 und 2011, aber schon sechsmal am 15., im Vorjahr am 14. (7,2mm). Den Tagesrekord hält der 26. September 2010 mit 49,2mm.

Mit Gewitter ist an 1-2 Tagen zu rechnen, in diesem Jahr blitzte und donnerte es an einem Tag, 1967 zählten wir 7 Tage mit Gewitter, schon in 20 Jahren an keinem einzigen Tag.

Die Sonne erfüllte ihr Soll schon am 17., im Vorjahr erst am letzten Tag. Sie machte 75 Überstunden. Ohne Sonnenschein blieben wir an einem Tag, ganz normal, während wir 1994 neun dunkle Tage zählten. Schon in 7 Jahren schien die Sonne an allen Tagen des Monats.

Sonnenscheinreiche Tage mit 10 Stunden sind 5 zu erwarten, in diesem Jahr gab es 12, im Vorjahr 4, in sieben Jahren keinen, zuletzt 2001, 2006 aber 14.

Die Winde wehten am häufigsten aus Südost (30%), im Vorjahr aus Süd, am seltensten aus Nord und Süd je 6%, im Vorjahr aus Ost.

Der Luftdruck hatte eine positive Abweichung von 3hPa, im Vorjahr 4hPa.

Wetterregel: „September warm – Oktober kalt.“ Diese Regel hat sich bisher nur zu 30% bestätigt.

Otto Herrmann, Wetterstation Bismark/Altmark

Das Wetter in Bismark im Oktober 2016

Der Oktober – der 2. meteorologische Herbstmonat – war bei unterdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu kalt und zu nass. In dieser Form – kalt, nass, trübe – gestaltete sich das Wetter in den letzten Jahrzehnten erst sechsmal, zuletzt 2009. Im Vorjahr war es zwar auch kalt und nass, andererseits aber sonnig.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 9.5°C und wich damit um 0.2K vom langjährigen Mittel ab. Der Oktober im Vorjahr war 0,7K zu kalt. Am kältesten war es 1962, da betrug die Durchschnittstemperatur nur 6,1°C. An der Spitze stehen die Oktobermonate in den Jahren 2001, 2006 und 2014 mit einem Mittel von je 13,5°C. 15 Tage fielen im vergangenen Monat zu kalt aus. Das Minimum verbuchten wir am 26. mit 0.5°C, im Vorjahr am 12. (-2,0°C), aber schon siebenmal am 31. Das Maximum notierten wir am 4. mit 17,5°C, wie schon dreimal in den Vorjahren, aber schon zehnmal am 1., im Vorjahr am 3. (21,0°C).

Die Extremwerte blieben bestehen. Zum absoluten Minimum fehlten fast 8 Kelvin, es wurde am 28.10.2007 mit -7,0°C gemessen. Zum absoluten Maximum sogar 11°C. Wir registrierten es am 2. Oktober 2011 mit 28,7°C.

Mit Frost ist an 3 Tagen zu rechnen. Im Vorjahr fror es an zwei Tagen, am meisten 2003, nämlich an zehn Tagen. In diesem Jahr gab es keinen Frost, wie schon in 19 Jahren seit 1956. Der Termin des 1. Frostes im Herbst erstreckt sich über fast 10 Wochen. Fror es 1971 schon an 17. September, so 1958 erst am 23.Novenber. Sommertage sind erst 11 im Oktober aufgetreten, davon 3 1985, den letzten verbuchten wir 2011. Heiße Tage und Eistage gab es im Oktober noch nie. Den 1.Eistag gibt es in der Regel erst Anfang Dezember.

Die Niederschlagssumme betrug 40,0mm, das sind 102 Prozent vom langjährigen Mittel.

Im Vorjahr verbuchten wir 53,6mm, am meisten 1998 (128,8mm). Der Oktober 1963 brachte es nur auf 9,6mm. Geregnet hat es an 19 Tagen, am meisten am 21. (8,4mm) wie 2001, aber schon fünfmal am 6., im Vorjahr am 15. und 16. mit je 13,1 mm. Den Tagesrekord hält der 27.10.1998 mit 36,8mm.

Mit Gewitter ist nur einmal in vier Jahren zu rechnen. Zuletzt blitzte und donnerte es 2009, 1962 sogar an zwei Tagen.

Die Sonne schien fast 50 Stunden zu wenig, nur in 3 Jahren noch weniger, im Vorjahr einige Stunden über der Norm. Im Durchschnitt sind 6 Tage ohne Sonnenschein zu erwarten, in diesem Jahr zählten wir 12, im Vorjahr sogar 14.

Sonnenscheinreiche Tage mit 8 Stunden sind 5 zu erwarten. In diesem Jahr gab es nur einen, im Vorjahr 8, am meisten 2005, nämlich 15., 1981 gab es keinen einzigen.

Nebel registrierten wir an 5 Tagen, normal, im Vorjahr an 3 Tagen, 1965 aber an 21 Tagen. Die Winde wehten am häufigsten aus Südost (34%) wie im Vorjahr, am seltensten aus Nord (4%). Im Vorjahr gab es gar keinen Nordwind.

Der Luftdruck lag 6hPa über der Norm, im Vorjahr 5hPa.

Wetterregel: „Ein trockener Sankt Gallustag (17.10.) verkündet einen trockenen Sommer“. Diese Regel hat sich bisher zu 50% bestätigt, seit 2000 aber nur zu 35 %.

Die 10 sonnenscheinärmsten Oktobermonate

1)         1970     54 Stunden

2)         1976     56

3)         1974     62

4)         2016     64

5)         1998     66

6)         1978     71

7)         1981     73

8)         1980     79

9)         1985     82

10)       1969     83

Das Wetter in Bismark im November 2016

Der November – der letzte meteorologische Herbstmonat – war bei überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu kalt und zu trocken. In dieser Form – kalt, trocken, sonnig – zeigte sich das Wetter in den letzten Jahrzehnten erst siebenmal, zuletzt 1989. Im Vorjahr war es zwar auch trocken und sonnig, dagegen aber warm.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 3,9°C und wich damit um 0,6K vom langjährigen Mittel ab. Im Vorjahr verbuchten wir eine Durchschnittstemperatur von 7,2°C. Am wärmsten jedoch war es 2009 (8,3°C). Den kältesten November erlebten wir 1993. Da betrug das Mittel -0.5°C. 19 Tage fielen im vergangenen Monat zu kalt aus. Das Minimum verbuchten wir mit -5,9°C am 29. wie 1958, aber schon siebenmal am 30., so auch im Vorjahr. Das Maximum notierten wir am 22. mit 14,5°C. Noch nie wurde die Höchsttemperatur an diesem Tag registriert, aber schon siebenmal am 3., im Vorjahr am 20. mit 20,0°C. Die Extremwerte blieben bestehen. Zum absoluten Maximum fehlten 5,5°C. Es wurde am 1.Nov.1968 und am 20. Nov. 2015 mit 20,0°C festgestellt. Zum absoluten Minimum war der Abstand bedeutend größer. Wir verbuchten es am 23. Nov. 1965 mit -19,8°C.

Frosttage sind 9 zu erwarten. In diesem Jahr notierten wir 11, am meisten 1985, nämlich 19. Im Vorjahr fror es an 3 Tagen, 2001 nur an einem Tag. Ganz ohne Frost blieb der November nie.

Eistage treten in der Regel ein bis zweimal auf. In diesem Jahr blieb das Maximum an einem Tag unter der Null-Grad-Grenze, 1965 und 1993 sogar an 11 Tagen. Im Durchschnitt jedoch tritt der erste Eistag im Herbst am 4. Dezember ein, 1980 schon am 2. November. 1974 gab es keinen bis Jahresschluss, erst im Februar 1975, ebenso 2003, erst im Januar 2004.

Am 30. Nov. endete der meteorologische Herbst (September bis November). Er war 1,3K zu warm. Der Herbst im Vorjahr hatte eine positive Abweichung von 3,1K. Den wärmsten Herbst erlebten wir 2006, er war 4 Kelvin zu warm, den kältesten 1993 (3 Kelvin zu kalt).

Die Niederschlagssumme betrug 36,2mm, das sind 84% vom langjährigen Mittel. Im Vorjahr konnten wir nur 7,1 mm verbuchen. Den meisten Niederschlag brachte der November 2002 (105,2mm). Geregnet hat es an 15 Tagen, am meisten am 6. (8,1 mm) wie 1968, aber schon siebenmal am 3., im Vorjahr am 24. (1,8mm). Den Tagesrekord hält der 6.Nov.1966 mit 36,6mm.

Mit Schneefall ist 1-2 Tagen zu rechnen, in diesem Jahr schneite es nicht, wie schon seit 1960 in 19 Jahren, 1966 jedoch an 9 Tagen. Mit dem 1. Schnee ist am 26. Nov. zu rechnen. 1966 schneite es erstmals schon am 2. Nov., 2001 erst am 28. Dezember. 1985 und 1993 hatten wir eine Schneedecke an 12 Tagen, 1985 betrug ihre Höhe 24 cm.

Gewitter registrierten wir seit 1960 erst an sieben Tagen. Zuletzt blitzte und donnerte es 2005.

Die Sonne machte 24 Überstunden. Ohne Sonne bleiben wir im Durchschnitt an 10-11 Tagen. In diesem Jahr notierten wir 9 Tage, 2003 nur 3 Tage. Im Vorjahr blieb die Sonne an 14 Tagen hinter den Wolken, 1968 sogar an 19 Tagen. Sonnenscheinreiche Tage mit sieben Stunden sind 2 zu erwarten. In diesem Jahr gab es 6 wie 1989 und 2011, im Vorjahr 4, in 15 Jahren keinen.

Nebel hatten wir an 5 Tagen, normal, im Vorjahr an 4, 2011 an 14 Tagen. 2006 trat im November kein Nebel auf.

Die Winde wehten am häufigsten aus Südwest (23%), im Vorjahr aus Südost, am seltensten aus Nord (2%), im Vorjahr gab es keine Nordwinde.

Der Luftdruck lag 2hPa über der Norm, im Vorjahr 1 hPa darunter.

Eine Wetterregel: „Friert es am Vigilius (27.), im Märzen Kälte kommen muss.“ Diese Regel hat sich bisher nur zu 27% bestätigt.

 

Die 10 sonnigsten Novembermonate

1)         1985     106 Stunden

2)         1973     97

3)         1986     92

4)         1983     88

5)         2006     83

            2016     83

7)         2005     81

            2011     81

9)         2000     80

10)       1984     79

Otto Herrmann, Wetterstation Bismark/Altmark

Das Wetter in Bismark im Dezember 2016

Der Dezember – der 1. meteorologische Wintermonat – war bei überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer zu warm und zu trocken. So gestaltete sich das Wetter nicht nur im Vorjahr, sondern auch achtmal in den Jahren davor – warm, trocken, sonnig.

Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 3,3°C und wich damit um 2,1K vom langjährigen Mittel ab. Im Vorjahr betrug die Durchschnittstemperatur 7,7°C und so erlebten wir den wärmsten Dezember seit Messbeginn. Am kältesten dagegen war es 1969, als wir ein Mittel von -6,8°C notierten. 21 Tage fielen im vergangenen Monat zu warm aus. Am wärmsten war es mit 10,8°C am 25. wie schon zweimal in den vergangenen Jahren, aber schon in sechs Jahren wurde das Maximum am 5. festgestellt, im Vorjahr am 25. Das Minimum notierten wir am 5. mit – 6,5°C, das gab es noch nie, aber schon siebenmal am 31., auch im Vorjahr.

Die Extremwerte wurden nicht erreicht. Zum absoluten Maximum fehlten etwa 6 Kelvin, es wurde mit 15,9°C am 24.Dez.1977 verbucht, zum absoluten Minimum sogar 14,5°C. Wir notierten es am 21.Dez.1969 mit -21,0°C.

Das Weihnachtsfest (24.-26.12.) hatte ein Mittel von 6,8°C aufzuweisen und nimmt damit den 5.Platz der letzten sechs Jahrzehnte ein. Am wärmsten zu Weihnachten war es im Vorjahr (9,4°C), am kältesten 1961 (-11,2°C).

Frosttage treten in der Regel 17 im Dezember auf, in diesem Jahr fror es an 11 Tagen, im Vorjahr nur an einem Tag. An der Spitze stehen die Jahre 1969 mit 31 Tagen und 2010 mit 30 Tagen.

Eistage gibt es normalerweise 7 im Dezember, 1969 traten 29 auf, 2010 21, in diesem Jahr nur einer. Im Vorjahr blieb das Maximum an allen Tagen des Monats über der Null-Grad-Marke, wie auch in den Jahren 1974, 2003 und 2014.

Die Niederschlagssumme betrug 33,6mm, das sind 73% vom langjährigen Mittel. Im Vorjahr registrierten wir 27,6mm, am meisten 1974 (93,3mm). 1972 blieb es mit 5,4mm recht trocken. Geregnet hat es an 12 Tagen, am meisten am 10. (14,9mm), wie schon dreimal in den Vorjahren, aber schon sechsmal am 12., so auch 2015 (7,7mm). Den Tagesrekord hält der 10. Dezember 1990 mit 25,7mm.

Mit Schneefall ist an 8 Tagen zu rechnen. In diesem Jahr schneite es nicht. Bisher war der 28. Dez. der späteste Termin eines Schneetages, so 2006 und 2014. Im Vorjahr schneite es zwar auch nicht im Dezember, aber schon im November. 2010 schneite es an 20 Tagen. Eine Schneedecke gab es seit 1960 erst in 36 Jahren. Im Dezember 1969 und 2010 bedeckte der Schnee an 30 Tagen den Erdboden. Die Schneehöhe betrug 2010 23 cm.

Gewitter gab es erst sechsmal in den vergangenen Jahrzehnten. Zuletzt blitzte und donnerte es 2014.

Die Sonne machte 9 Überstunden, 2015 15. Tage ohne Sonne gibt im Mittel 13, so auch in diesem Jahr. Im Vorjahr blieb die Sonne an 7 Tagen hinter den Wolken, 1972 nur an 5, 2010 aber an 20 Tagen, davon 10 in Folge.

Sonnenscheinreiche Tage mit 6 Stunden sind 3 zu erwarten, die gab es im Vorjahr, in diesem Jahr zählten wir 6, 1976 und 1998 sogar sieben. In sechs Jahren seit 1960 trat kein einziger auf, zuletzt 1993.

Die Winde wehten am häufigsten aus Südwest (32%) wie im Vorjahr. Es gab keine Nordost- und Ostwinde, im Vorjahr gab es keine Nord- und Nordostwinde.

Der Luftdruck lag 16 hPa über der Norm, im Vorjahr 10hPa.

Wetterregel :“Wie der Dezember, so der Frühling.“ Diese Regel hat sich bisher zu 32% bestätigt, seit 2000 aber zu 50%.