Wetterablauf der Regionalstationen im März 2026
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Bis 25. Etwas wärmer. Sehr niederschlagsarm und sonnenscheinreich
Der März 2026 war im Mittel der Regionalstationen mit 0,5 bis 4 Kelvin Abweichung wärmer als sein Normal, mit 18 bis 99 Prozent zu trocken und mit 126 bis 174 Prozent sonnenscheinreich.
Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen Ahlen (7,8), Berlin-Rahnsdorf (7,4), Potsdam (7,3) und Wittenberg (7,2) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Olbernhau (4,3), Mitterdarching (4,3), Jessen (5,7) und Lichterfelde (5,7) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen. So hatten Potsdam (4,0), Berlin-Rahnsdorf (3,8), Wiesenburg (3,8) und Wittenberg (3,5) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 7. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Jessen (20,7), Berlin-Friedrichshagen (18,9), Ahlen (18,8) und Pretzsch (18,7). Es traten außergewöhnlich viele Frosttage auf. Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 23 in Lichterfelde und 1 in Salzwedel. Am tiefsten sank das Quecksilber in Jänickendorf (-6,9), Lichterfelde (-6,4), Berlin-Friedrichshagen (-5,8) und Pretzsch (-5,7). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 5. registriert. Es traten außergewöhnlich viele Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 29 in Baruth und 15 in Jessen. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Baruth -9,4 Grad Celsius am 5.
Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 72 Prozent.
Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Mitterdarching (63,9), Ahlen (55,6), Neumünster (54,8) und Pratau (37,2) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Berlin-Rahnsdorf (7,6), Neuenhagen (8,0), Berlin-Friedrichshagen (8,7) und Salzwedel (10,0) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Ahlen (99,3), Neumünster (93,4), Pratau (92,3) und Mitterdarching (85,0) die Rangliste an. In Salzwedel fielen hingegen nur 18 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 14 in Neumünster und 7 in Baruth. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Mitterdarching mit 14 am 16. messen.
An einer Station lag an mindestens an einem Tag des Monats März eine Schneedecke von größer gleich 1 cm. Die höchste Schneedecken registrierte die Stationen Mitterdarching (6). Der Höchstwert trat am 01. des Monats auf. Die höchste Neuschneesumme konnte an den Stationen Mitterdarching (16 cm) gemessen werden.
Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in Jänickendorf (209,5), Jessen (208,6), Potsdam (204,0) und Kamenz (185,0). Am wenigsten schien die Sonne in Mitterdarching (151,6), Salzwedel (168,0), Olbernhau (168,0) und Lichterfelde (169,3). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Jessen (174,0) bis Olbernhau (126,2), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 8, trübe Tage dagegen 8.
Die höchste Windspitze konnte die Station Potsdam mit 20,6 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 3, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Neumünster mit 11, bei den stürmischen Tagen war es die Station Ahlen mit 1. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1019,1 hPa aufzuweisen.
Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Ahlen, wo es an 2 Tagen blitzte und donnerte.
© Marco Ringel
