Wetterablauf der Regionalstationen im Dezember 2026
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen
Der Januar 2026 war im Mittel der Regionalstationen mit -3,3 bis -0,2 Kelvin Abweichung kälter als sein Normal, mit 17 bis 165 Prozent etwas zu trocken und mit 100 bis 174 Prozent sonnenscheinreich.
Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen Ahlen (1,6), Neumünster (-0,5), Großerkmannsdorf (-1,1) und Kamenz (-1,1) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Lichterfelde (-3,1), Olbernhau (-2,7), Neuenhagen (-2,5) und Berlin-Friedrichshagen (-2,5) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend negative Abweichungen. So hatten Jänickendorf (-3,3), Neuenhagen (-3,2), Berlin-Friedrichshagen (-2,6) und Neumünster (-2,4) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 16. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Ahlen (12,1), Eisleben (11,3), Mitterdarching (11,1) und Pretzsch (10,8). Es traten außergewöhnlich viele Frosttage auf. Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 30 in Berlin und 20 in Ahlen. Es traten außergewöhnlich viele Eistage auf. Die Anzahl der Eistage lag zwischen 20 in Berlin-Rahnsdorf und 1 in Ahlen. Am tiefsten sank das Quecksilber in Mühlanger (-20,0), Pratau (-19,9), Baruth (-18,8) und Olbernhau (-17,4). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 12. registriert. Es traten außergewöhnlich viele Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 31 in Mitterdarching und 6 in Großerkmannsdorf. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Jänickendorf -26 Grad Celsius am 12.
Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 85 Prozent. Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Neumünster (67,6), Jüdenberg (51,4), Salzwedel (48,8) und Ahlen (46,4) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Pratau (6,8), Angermünde (18,7), Potsdam (24,5) und Pretzsch (25,7) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Jüdenberg (164,7), Köthen (122,0), Eisleben (99,0) und Jessen (96) die Rangliste an. In Pratau fielen hingegen nur 17 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 18 in Ahlen und 6 in Salzwedel. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Neumünster mit 21,8 am 01.01. messen.
An mehr als die Hälfte der Tage des Monats Januar lag an den Stationen eine Schneedecke. Die höchsten Schneedecken registrierten die Stationen Olbernhau (26), Jänickendorf (21), Jüdenberg (21) und Mühlanger (20). Die Höchstwerte traten vorwiegend am 5. des Monats auf. Die höchsten Neuschneesummen konnten an den Stationen Jüdenberg (38cm), Jänickendorf (37cm), Eisleben (34cm) und Mühlanger (30cm) gemessen werden.
Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in Mitterdarching (112,0), Kamenz (71,7), Jänickendorf (70,6) und Jessen (67,3). Am wenigsten schien die Sonne in Lichterfelde (38,9), Neumünster (43,2), Neuenhagen (45,1) und Salzwedel (50,0). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Neuenhagen (173,6) bis Salzwedel (100,0), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 6, trübe Tage dagegen 17.
Die höchste Windspitze konnte die Station Potsdam mit 21,5 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 4, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Kamenz mit 15, bei den stürmischen Tagen war es auch die Station Kamenz mit 2. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1009 hPa aufzuweisen.
Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Köthen, wo es an 1 Tagen blitzte und donnerte.
© Marco Ringel
