Wetterablauf der Regionalstationen im Februar 2025
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen
Der Februar 2025 war im Mittel der Regionalstationen mit -1,9 bis 1,2 Kelvin Abweichung fast temperaturnormal, mit 13 bis 90 Prozent zu trocken und mit 87 bis 184 Prozent sonnenscheinreich.
Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen Kleve (3,9), Ahlen (3,4), Neumünster (1,8) und Potsdam (1,4) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Olbernhau (-0,8), Jänickendorf (0,3), Lichterfelde (0,5) und Mühlanger (0,5) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen. So hatten Berlin-Rahnsdorf (1,2), Wiesenburg (0,8), Lichterfelde (0,8) und Wittenberg (0,7) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 24. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Kleve (17,6), Ahlen (17,1), Berlin-Friedrichshagen (16,7) und Pretzsch (16,5). Es traten außergewöhnlich viele Frosttage auf. Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 26 in Olbernhau und 12 in Kleve. Es traten sogar Eistage auf. Die Anzahl der Eistage lag zwischen 7 in Olbernhau und 0 in Großerkmannsdorf. Am tiefsten sank das Quecksilber in Jänickendorf (-16,5), Olbernhau (-16,4), Berlin-Friedrichshagen (-15,3) und Baruth (-14,6). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 18. registriert. Es traten außergewöhnlich viele Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 28 in Jänickendorf und 0 in Pratau. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Olbernhau -18,9 Grad Celsius am 18.
Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 84 Prozent.
Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Mitterdarching (33,3), Lichterfelde (32,2), Kleve (30,3) und Berlin-Rahnsdorf (28,4) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Neumünster (8,0), Pratau (11,8), Großerkmannsdorf (12,6) und Wittenberg (12,7) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Lichterfelde (90,0), Berlin-Rahnsdorf (86,1), Angermünde (81,2) und Eisleben (72,0) die Rangliste an. In Neumünster fielen hingegen nur 13 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 13 in Jüdenberg und 5 in Jänickendorf. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Angermünde mit 15,8 am 28.02. messen.
An bis zu 10 Tagen lag an den Stationen eine Schneedecke. Die höchsten Schneedecken registrierten die Stationen Neuenhagen (16), Berlin-Friedrichshagen (14), Berlin-Rahnsdorf (12) und Jänickendorf (11). Die Höchstwerte traten vorwiegend am 14. des Monats auf. Die höchsten Neuschneesummen konnten an den Stationen Neuenhagen (18 cm), Berlin-Friedrichshagen (16 cm), Jessen (13 cm) und Jänickendorf (12 cm) gemessen werden.
Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in Jänickendorf (110,4), Olbernhau (108,0), Potsdam (107,3) und Jessen (103,7). Am wenigsten schien die Sonne in Salzwedel (65,0), Neumünster (69,1), Lichterfelde (89,2) und Mitterdarching (90,4). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Neuenhagen (184,4) bis Salzwedel (87,0), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 6, trübe Tage dagegen 10.
Die höchste Windspitze konnte die Station Baruth mit 18,0 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 1, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Kleve mit 12. Stürmische Tage sind an den Stationen überhaupt nicht aufgetreten. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1025 hPa aufzuweisen. Gewitter traten keine auf.
© Marco Ringel