Wetterablauf

Wetterablauf der Regionalstationen im Juli 2025
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen

Der Juli 2025 war im Mittel der Regionalstationen mit -0,7 bis 2,9 Kelvin Abweichung etwas wärmer als sein Normal, mit 44 bis 360 Prozent vor allem im Nordosten wesentlich zu nass und mit 53 bis 95 Prozent sonnenscheinarm.

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen Jessen (20,8), Kleve (20,6), Pretzsch (20,1) und Berlin-Rahnsdorf (19,8) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Olbernhau (17,1), Mitterdarching (17,6), Großerkmannsdorf (18,4) und Neumünster (18,4) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen. So hatten Jessen (2,9), Potsdam (2,2), Pretzsch (2,1) und Pratau (1,6) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 2. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Kleve (39,6), Jänickendorf (38,8), Potsdam (38,8) und Pratau (38,7). Es traten viele heiße Tage auf.  Die meisten heißen Tage hatte die Station Jessen mit 9, die wenigsten die Station Olbernhau mit 2. Es traten außergewöhnlich viele Sommertage auf.  Die Anzahl der Sommertage lag zwischen 22 in Jessen und 4 in Neumünster. Am tiefsten sank das Quecksilber in Jänickendorf (5,9), Baruth (6,2) und Lichterfelde (6,9). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 4. registriert. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Jänickendorf 2,6 Grad Celsius am 4.

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 71 Prozent.

Die Niederschlagsverteilung war recht unterschiedlich und hatte besonders im Nordosten und Süden sehr hohe Werte. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Neuenhagen (214,8), Berlin-Rahnsdorf (194,0), Lichterfelde (185,6) und Mitterdarching (185,5) gemessen werden.  Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Ahlen (36,0), Eisleben (64,6), Neu-Isenburg (72,4) und Großerkmannsdorf (82,6) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Lichterfelde (360,0), Berlin (329,6), Angermünde (323,5) und Neuenhagen (287,1) die Rangliste an. In Ahlen fielen hingegen nur 44 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 22 in Berlin und 13 in Annaburg. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Lichterfelde mit 81,2 am 21.07. messen.

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in Jänickendorf (220,5), Salzwedel (194,0), Potsdam (182,2) und Lichterfelde (173,9). Am wenigsten schien die Sonne in Jessen (113,9), Neumünster (138,9), Neuenhagen (146,4) und Olbernhau (150,5). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Neuenhagen (95,3) bis Jessen (53,0), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 2, trübe Tage dagegen 13.

Die höchste Windspitze konnte die Station Baruth mit 18,0 m/s messen.  Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 2, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Kleve mit 15. Stürmische Tage sind an den Stationen überhaupt nicht aufgetreten. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1013 hPa aufzuweisen.

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Neuenhagen, wo es an 6 Tagen blitzte und donnerte.

© Marco Ringel