Wetterablauf

Wetterablauf der Regionalstationen im November 2025
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen

Der November 2025 war im Mittel der Regionalstationen mit -0,6 bis 1,0 Kelvin Abweichung temperaturnormal, mit 47 bis 102 Prozent zu trocken und mit 98 bis 211 Prozent sonnenscheinreich.

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen Kleve (7,3), Ahlen (7,2), Neumünster (5,9) und Eisleben (5,3) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Mitterdarching (3,1), Olbernhau (3,5), Lichterfelde (4,3) und Neuenhagen (4,5) gemessen.  Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen. So hatten Wiesenburg (1,0), Ahlen (1,0), Annaburg (0,8) und Pretzsch (0,8) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 5. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Pratau (18,6), Mitterdarching (18,3), Ahlen (17,9) und Olbernhau (17,8). Es traten außergewöhnlich viele Frosttage auf.  Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 18 in Mitterdarching und 5 in Neumünster. Es traten nur wenige Eistage auf.  Die Anzahl der Eistage lag zwischen 3 in Olbernhau und 1 im Osten. Sonst trat noch keiner auf. Am tiefsten sank das Quecksilber in Mitterdarching (-13,4), Olbernhau (-12,0), Großerkmannsdorf (-10,6) und Baruth (-8,7). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 23. registriert. Es traten außergewöhnlich viele Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 24 in Mitterdarching und 7 in Kleve. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Mitterdarching -16,7 Grad Celsius am 22.

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 86 Prozent.

Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Mitterdarching (70,2), Neumünster (64,0), Kleve (56,4) und Ahlen (47,0) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Eisleben (20,7), Pretzsch (21,7), Angermünde (23,4) und Großerkmannsdorf (24,4) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Berlin-Rahnsdorf (102,3), Neuenhagen (99,2), Potsdam (93,6) und Berlin-Friedrichshagen (92,1) die Rangliste an. In Großerkmannsdorf fielen hingegen nur 47 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 20 in Kleve und 9 in Pretzsch. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Neumünster mit 17,8 am 14.11. messen.

An bis zu 11 Tagen lag an den Stationen eine Schneedecke. Die höchsten Schneedecken registrierten die Stationen Olbernhau (8), Mitterdarching (8), Neumünster (4) und Berlin-Friedrichshagen (3). Die Höchstwerte traten vorwiegend am 24. des Monats auf. Die höchsten Neuschneesummen konnten an den Stationen Mitterdarching (14 cm), Olbernhau (10 cm), Neumünster (4 cm) und Berlin-Friedrichshagen (3 cm) gemessen werden.

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in Mitterdarching (110,7), Jänickendorf (89,1), Potsdam (87,1) und Jessen (70,1). Am wenigsten schien die Sonne in Neumünster (50,2), Neuenhagen (64,5), Olbernhau (64,9) und Lichterfelde (68,6). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Neuenhagen (210,9) bis Neumünster (97,8), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 3, trübe Tage dagegen 16.

Die höchste Windspitze konnte die Station Kleve mit 18,4 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 1, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Kleve mit 8. Stürmische Tage sind an den Stationen überhaupt nicht aufgetreten. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1013,4 hPa aufzuweisen.

Gewittertraten im November nicht auf.

© Marco Ringel