2024

Jahresrückblick für 2024

Übersicht| Wetter an den Regionalstationen  | Statistik

Das Jahr 2024 war mit 11,0 °C um 1,2K wärmer als das Norm (1991-2020).

Der Februar mit 5,2K und März mit 2,5K hatten dabei die höchsten positiven Abweichung, gefolgt vom Mai mit 1,7K. Am kühlsten erlebten wir wieder den Juli mit -0,6K und den Juni mit -0,1K, gefolgt vom Januar mit 0,3K. Dieser Sommer war erst im August richtig heiß, dafür im Juli sehr regenintensiv. Einen Winter gab es in diesem Jahr nur noch im Januar, wo am 16. eine 11 cm starke Schneedecke registriert wurde. Alle anderen Monate bewegten sich zwischen +0,6 bis +1,5K Abweichung.

Beim Niederschlag erlebten wir weiterhin eine leichte Erholung. Nur der August und Oktober waren extrem trocken. Es fielen 562,0mm, was einer Erfüllung von 109% entsprach, aber 200m weniger als 2023 darstellten.  Der nasseste Monat war der Juli mit 265%, gefolgt von Juni mit 160% und Februar mit 162%. Am trockensten fiel der August mit nur 7,0mm, was 16% entsprach, gefolgt vom Oktober mit 41%. Alle anderen Monate bewegten sich zwischen 78 und 117% der Normalsumme, davon 6 leicht unter der Norm.

Beim Sonnenschein schafften wir 107,7%, also etwas mehr über der Erfüllung der Norm.

Insgesamt konnten 1953 Sonnenstunden gezählt werden, etwas mehr als 2023. Schlusslicht war hier der November mit nur 82%, gefolgt vom Februar (87). Unter ihrem Normwert blieben noch der April (88), der Oktober (91) und Dezember (95). Alle anderen Monate lagen zwischen 107 und 129%. An der Spitze stand der August mit 285 Stunden, gefolgt vom Juli mit 269 Stunden.

Der Winter schaute nur noch im Januar bei uns mit Schnee herein und erreichte Schneehöhen von 11cm an 10 Tagen mit Schneedecke. Die Neuschneesumme war mit 14cm daher auch sehr mager.   

Im Januar gab es 4 kalte Tage mit einem Minimum unter -10°C, am Erdboden waren es derer sogar 7. Am 24. registrierten wir mit 12,4°C nicht nur das Monatsmaximum, sondern auch einen neuen Tagesrekord.  Ab dem 12. gab es immer wieder Schneedecken, doch erst am 16. konnten wir nach intensiven Schneefällen 11cm messen. Der Schnee hielt sich bis zum 22. Vom 22. bis zum 26. war es sehr windig. Der Februar hatte eine Rekordabweichung von 5,4K. Von Winter weit und breit nicht zu sehen. 20 Tage mit mehr als 10°C traten auf. So blühte Ende des Monates schon die Salweide. An drei Tagen trat Sturm auf.  Der März zählte immerhin 18 Bodenfrosttage und 11 in der Hütte. Am 19. Sind mit -6,5°C und -8,3°C am Boden empfindliche Kulturen wie die Aprikose schon vor der Blüte erfroren. Highlight war der Wärmevorstoß am Karsamstag mit Saharastaub. Es wurde mit 24°C äußerst warm. Beim Niederschlag hatten wir bis zum 19. schon die erste Dürre. Danach fielen auch gleich 33 Liter, was die Äcker unpassierbar machte. Im April erlebten wir in der 3. Dekade einen Kälteeinbruches. Zuvor zählten wir 2 Sommertage. Die Natur war dementsprechend 3 Wochen voraus. Die Obstblüte fiel dem Frost vom 18. und 21.-27. zum Opfer. Ab dem 26. blieb es trocken. Der Mai hatte sommerlichen Abschnitte. Er brachte erstaunliche 7 Sommertage. Dafür gab es keinen Bodenfrost. Bis zum 18. niederschlagsfrei. 2 Starkregentage am 24. mit 10,1 und 25. mit 17,9mm rissen in dennoch raus. 4 Tage mit Gewitter traten auf. Die größte Wärme des Junis konzentrierte sich auf die 3. Dekade. Wir erlebten einen extrem nassen Monat. Dabei kam es nur an 15 Tagen zu Niederschlag, an 3 Tagen mit mehr als 10mm. Gewitter und lokale Unwetter waren recht häufig für einen Juni, an 7 Tagen kam es zu Gewittern. Dreimal auch mit Windböen. Der Juli war durch kurze Hitzephasen geprägt, aber auch 3 Tage, an dem keine 20°C erreicht wurden. Es blieb den ganzen Juli wechselhaft. 16 Sommertage und auch 6 heiße, am 21. war Schluss. Die Hitzephasen dauerten nicht länger als eine Woche, meist sogar kürzer. So blieb es nur vom 13. bis 20. am Stück trocken. Der meiste Niederschläge fielen am 10. (31,7), 12. (23,9) und 27. (32,6). Mit 279% war es im Hochsommer jahrelang schon nicht mehr so saftig grün. Bei diesem Auf und Ab hatte es die Sonne recht schwer. Der August war ein außergewöhnlicher Sommermonat, der uns an die Spitze des wärmsten Sommers brachte. 10 heiße Tage, was deutlich über dem Mittel lag. Bei sehr trockener Luft erlebten wir fast ein Wüstenklima mit Tiefstwerten am Boden von 3,3°C am 20. und Höchstwerten bis 35,1°C am 29. Was für eine enorme Spannweite. Die Hitze zog sich durch den ganzen Monat. Besonders kritisch war der ausbleibende Niederschlag. Nach dem 4. August blieb es praktisch trocken. Die Natur fiel damit in 5 Wochen trocken. Ab dem 10. August hat es nur 3 Wochen gedauert, um Wiesen und Mais verdorren zu lassen. Es gab es keinen Tag ohne Sonne. Die Bedeckung betrug im Mittel dabei nur 4,1 Achtel.

Der September hatte einen hochsommerlichen Start bis zum 8. und den Altweibersommer vom 17.-23. mit übernormalen Temperaturen. Dabei traten Höchstwerte bis 35°C am 4. auf, was eine absolute Seltenheit im September darstellte. Aber auch der erste Bodenfrost stellte sich gleich dreimal in der 3. Dekade ein. Bis zum 9. blieb es niederschlagsfrei. Dennoch konnten wir die Dürrephase überwinden. An zwei Tagen viel dabei der Hauptniederschlag mit über 10mm. Der Oktober hatte einige goldene Momente. Die Höchsttemperaturen lagen bei 22°C, es gab aber auch 4 Frost- und 8 Bodenfrosttage. Nur bis zum 13. gab es überhaupt Niederschlag. Dann blieb es nahezu trocken. Damit wurde der Oktober sehr trocken. Am 27. und 28. gab es auch mal Nebel. Am 1. gab es sogar noch ein Gewitter. Ein normaler November folgte. Einen Wintereinbruch war trotz der vielen Frosttage nicht geboten. Es gab nur am 22. reinen Schneefall, der sich im Fläming kurz als dünne weiße Decke zeigte. Kurz danach wurde das außergewöhnliche Monatsmaximum von 15°C am 25. gemessen. Die intensivsten Niederschläge fielen am 19. mit fast 14mm. Die Sonne schien nur an der Hälfte der Tage. Dafür gab es bis zum 11. volle 5 Tage mit Nebel. Lange nicht dabei gewesen ein kompletter Tag im Nebel. Den Winter brachte auch der Dezember nicht, keine einzige Schneeflocke zeigte sich hier. Dennoch Bodenfrost trat an 22 Tagen auf. Kaum ein Tag blieb trocken, doch viele waren mit Sprühregen aus einer Hochnebeldecke sehr gering in der Menge. Die Sonne war an 14 Tagen nicht zu sehen. Ab dem 26. war es sehr nebellastig. So lange Nebel am Stück hatten wir schon lange nicht mehr. Viel Wind trat vom 16. bis 19. auf.

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Das Jahr 2024 war im Mittel der Regionalstationen mit 1,2 bis 3,3 Kelvin Abweichung zu warm, mit 89 bis 141 Prozent niederschlagsnormal und mit 98 bis 140 Prozent sonnenscheinnormal.
Bei den Temperaturmitteln hatten die Stationen Köln-Weiß (12,4), Berlin-Rahnsdorf (12,0), Berlin-Rahnsdorf (12,0) und Berlin-Rahnsdorf (12,0) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Olbernhau (9,9), Neumünster (10,7), Jänickendorf (11,) und Mitterdarching (11,0) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es nur positive Abweichungen. So hatten Berlin-Rahnsdorf (3,3), Jessen (3,2), Potsdam (3,2) und Annaburg (3,1) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 29. August auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Jessen (38,4), Pretzsch (36,1), Jänickendorf (35,1) und Wiesenburg (35,1). Es traten viele heiße Tage auf. Die meisten heißen Tage hatte die Station Jessen mit 50, die wenigsten die Station Neumünster mit 4. Es traten außergewöhnlich viele Sommertage auf. Die Anzahl der Sommertage lag zwischen 108 in Jessen und 30 in Neumünster. Es traten außergewöhnlich viele Frosttage auf. Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 80 in Olbernhau und 23 in Ahlen. Es traten außergewöhnlich viele Eistage auf. Die Anzahl der Eistage lag zwischen 12 in Olbernhau und 4 in Berlin-Friedrichshagen. Am tiefsten sank das Quecksilber in Mitterdarching (-14,9), Lichterfelde (-14,6), Jänickendorf (-14,6) und Olbernhau (-14,6). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 9. Januar registriert. Es traten außergewöhnlich viele Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 117 in Mitterdarching und 35 in Salzwedel. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Baruth -17,8 Grad Celsius am 9. Januar.
Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 78 Prozent.
In der Niederschlagsverteilung gab es erhebliche regionale Unterschiede. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Mitterdarching (1700,8), Neumünster (974,0), Ahlen (878,4) und Salzwedel (815,3) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Annaburg (551,7), Jänickendorf (562,1), Eisleben (565,1) und Jessen (565,7) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Berlin-Rahnsdorf (141,3), Mitterdarching (130,0), Jüdenberg (122,8) und Pretzsch (116,5) die Rangliste an. In Großerkmannsdorf fielen hingegen nur 89 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 213 in Neumünster und 131 in Pretzsch. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Mitterdarching mit 72,6 am 17. August messen.
An bis zu 42 Tagen lag an den Stationen eine Schneedecke. Die höchsten Schneedecken registrierten die Stationen Mitterdarching (19), Köln-Weiß (17), Olbernhau (14) und Jänickendorf (11). Die Höchstwerte traten vorwiegend am 18. Januar auf. Die höchsten Neuschneesummen konnten an den Stationen Mitterdarching (77cm), Neumünster (25cm), Olbernhau (22cm) und Jänickendorf (14cm) gemessen werden.
Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in Mühlanger (1976,9), Jänickendorf (1952,9), Potsdam (1927,5) und Wittenberg (1783,4). Am wenigsten schien die Sonne in Neuenhagen (1458,2). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Neuenhagen (140,2) bis Salzwedel (98,0), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 51, trübe Tage dagegen 137.
Die höchste Windspitze konnte die Station Wiesenburg mit 26,8 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 36, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 4. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Jänickendorf mit 119, bei den stürmischen Tagen war es auch die Station Jänickendorf mit 12. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1014,2 hPa aufzuweisen.
Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Mitterdarching, wo es an 38 Tagen blitzte und donnerte.

Dies ist ein voll automatisch generierter Bericht und wurde nur aus dem Datensatz der Regionalstationen erstellt

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Nun noch einige statistische Werte des Jahres: An 150 (-32) Tagen des Jahres kam es zu Niederschlag größer gleich 0,1 mm. Im Einzelnen: An 25 Tagen zu Sprühregen (+1), 172 (-37) zu Regen, 18 (-18) zu Schnee, zu Reif- oder Frostgraupeln kam es nicht. Hagel trat einmal auf, Schneegriesel trat einmal Eiskörner konnten 3 Mal beobachtet werden. Es kam an 19 (-11) Tagen Mischniederschlag. An 61 Tagen waren die Niederschläge zum Teil als Schauer und an 22 (0) Tagen mit Gewitter. Wetterleuchten wurden einmal beobachtet. Fernsichten waren uns sehr gute 211 Tage geboten, nur 1 mehr als im Vorjahr. Feuchten Dunst gab es an 42 Tagen, trockenen gab es einmal. Die Nebeltage blieben stabil. Er trat an 15 Tagen auf. Die Sonne schien an 297 Tagen, 2 Tage weniger als im Rekordjahr 2018. Die Glätteerscheinungen waren wieder etwas mehr präsent. Glatteis trat gleich viermal, Eisglätte dagegen an 2, Schneeglätte an 6 Tagen, Reifglätte wurde nicht beobachtet. Reif konnte ich an 59 Tagen beobachten (+4). In 106 Nächten kam es zu Tau (+12). Nebelfrostablagerungen gab es dreimal als Raureif. Es konnten nur 10 Schneedeckentage <=50% registriert werden. Der Wind war auch 2024 war ähnlich wie im Vorjahr. Es traten etwas weniger Windtage auf. Spitzen mit mehr als Beaufort 6 gab es an 119 Tagen, mit BFT 8 waren es 12. Im Mittel wurde BFT 6 an 42 Tagen, BFT 2 trat an einem Tag auf

Temperatur- und Niederschlagsverteilungskarte Jahr 2024
auf der Grundlage der Regionalstationen

Temperaturverteilung des Jahres 2022 Niederschlagsverteilung des Jahres 2022

Temperturabweichung, Niederschlagsabweichung, Sonnenscheinabweichung

Sommer- und heiße Tage, Eis-, Frost und Bodenfrosttage, Gewittertage

ChartObject Sommertage und heiße Tage an den Regionalwetterstationen

ChartObject Frost-, Bodenfrost- und Eistage an den Regionalwetterstationen

ChartObject Gewittertage an den Regionalwetterstationen

ChartObject Abweichung der Temperatur vom Normalwert an den Regionalwetterstationen

ChartObject Prozentuale Erfüllung der Niederschlagssumme vom Normalwert (1961-1990) der Regionalwetterstationen

ChartObject Prozentuale Erfüllung der Sonnenscheindauer vom Normalwert (1961-1990) der Regionalwetterstationen